IPPC-Standard

Die Konvention zum Schutz der Pflanzen (IPPC) ist ein internationaler Vertrag über zulässige rechtliche und technische Maßnahmen gegen die Ein- und Verschleppung von Pflanzenkrankheiten und deren Bekämpfung.
Da Verpackungsmaterial aus Rohholz von Nadel- und Laubbäumen als Übertragungsweg von Schadorganismen dienen kann, existieren internationale Richtlinien zur Holzbehandlung, um das Risiko einer Übertragung zu reduzieren. Diese Standards gelten für Holzverpackungsmaterial wie beispielsweise Paletten, Stauholz, Lattenkisten und Kanthölzer. Holzverpackungen, die ganz aus Holzwerkstoffen wie Sperrholz, Pressholz, Holzfaserplatten oder Furnier bestehen und unter Nutzung von Leim, Hitze und Druck oder einer Kombination davon hergestellt wurden, sind nicht betroffen.
Die Hitzebehandlung (HT) und die Begasung mit Methylbromid (MB) sind anerkannte Maßnahmen für Holzverpackungsmaterial. Eine so behandelte Holzverpackung wird folgendermaßen markiert:



Die Kennzeichnung enthält das IPPC-Symbol, einen zweistelligen ISO Ländercode und die IPPC-Abkürzung der angewendeten Maßnahme zur Holzbehandlung.