JOST Werke AG: JOST erhöht Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2018; positiver Sondereffekt von netto 11 bis 13 Mio. EUR steigert Konzerngewinn 2018 zusätzlich

JOST Werke AG / Schlagwort(e): Prognoseänderung/Halbjahresergebnis
JOST Werke AG: JOST erhöht Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2018; positiver Sondereffekt von netto 11 bis 13 Mio. EUR steigert Konzerngewinn 2018 zusätzlich

25.07.2018 / 07:59 CET/CEST
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JOST erhöht Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2018;
positiver Sondereffekt von netto 11 bis 13 Mio. EUR steigert Konzerngewinn 2018 zusätzlich

- Umsatz H1 2018 wächst auf 381,1 Mio. EUR; organisches Wachstum +9,1%

- Bereinigtes EBIT H1 2018 steigt auf 45,0 Mio. EUR (H1 2017: 44,3 Mio. EUR)

- Umsatzprognose 2018 angehoben: mittleres bis hohes einstelliges organisches Umsatzwachstum (bisher: mittleres einstelliges organisches Wachstum)

- Konzerngewinn 2018 durch Aktivierung von latenten Steuern aus Verlustvorträgen um netto 11 bis 13 Mio. EUR positiv beeinflusst


Neu-Isenburg, 25. Juli 2018. Die JOST Werke AG ("JOST"), einer der weltweit führenden Hersteller und Lieferanten von sicherheitsrelevanten Systemen für Sattelzug- und Gliederzugkombinationen, teilt die vorläufigen Zwischenergebnisse für das 1. Halbjahr 2018 mit und hebt die Prognose für den Umsatz im Geschäftsjahr 2018 an.


Starkes organisches Umsatzwachstum in allen Regionen

JOST steigerte den organischen Konzernumsatz im 1. Halbjahr 2018 um 9,1%. Trotz Gegenwind durch Währungseffekte konnte JOST den ausgewiesenen Konzernumsatz um 5,3% auf 381,1 Mio. EUR (H1 2017: 361,9 Mio. EUR) steigern und somit den positiven Trend des 1. Quartals 2018 fortsetzen. Am stärksten wuchs die Region Nordamerika mit einem organischen Umsatzanstieg von 20,6% gegenüber dem Vorjahr. JOST profitierte nicht nur vom hohen Anstieg der Truckproduktion in Nordamerika, sondern konnte auch zusätzliche Marktanteile in der Region gewinnen. So stieg der ausgewiesene Umsatz in Nordamerika im 1. Halbjahr 2018 auf 66,3 Mio. EUR (H1 2017: 61,6 Mio. EUR). In Europa konnte JOST den Umsatz im 1. Halbjahr 2018 um 6,2% auf 242,8 Mio. EUR (H1 2017: 228,6 Mio. EUR) steigern. Auch in Asien, Pazifik und Afrika (APA) erhöhte sich der organische Umsatz um 6,6% gegenüber dem bereits starken 1. Halbjahr 2017. Der ausgewiesene Umsatz in APA lag bei 72,0 Mio. EUR (H1 2017: 71,7 Mio. EUR).


Hohe Profitabilität auch in einem schwierigeren Umfeld

Trotz der stark gestiegenen Rohstoffpreise, insbesondere in den USA, und des zusätzlichen Kostendrucks infolge Kapazitätsengpässe in der Lieferkette konnte JOST das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im 1. Halbjahr 2018 auf 45,0 Mio. EUR (H1 2017: 44,3 Mio. EUR) erhöhen. Die bereinigte EBIT-Marge betrug 11,8% (H1 2017: 12,2%).

In Europa konnte das Unternehmen die bereinigte EBIT-Marge im 1. Halbjahr 2018 bei 11,3% stabil halten (H1 2017: 11,3%). Das bereinigte EBIT in der Region erhöhte sich auf 27,4 Mio. EUR (H1 2017: 25,8 Mio. EUR).

In Nordamerika sank das bereinigte EBIT im 1. Halbjahr auf 5,6 Mio. EUR (H1 2017: 6,6 Mio. EUR) und die EBIT-Marge lag bei 8,4% (H1 2017: 10,8%). Dies ist neben dem hohen Anstieg der Stahlpreise auf zusätzliche Kosten für die Einstellung und Training neuer Mitarbeiter im Zuge des gestiegenen Produktionsvolumens und auf einen veränderten Kunden-Mix zu Gunsten von Erstausrüstern zurückzuführen. Das dynamische Wachstum mit Erstausrüstern und die weiteren Marktanteilsgewinne stärken die Position von JOST im schnell wachsenden nordamerikanischen Truck-Markt und bieten dem Unternehmen gleichzeitig zukünftiges Potenzial im Aftermarkt.

In APA konnte JOST im Laufe des 2. Quartals die Effizienz in den nach Wuhan verlagerten Fertigungslinien weiter steigern und die Profitabilität im 1. Halbjahr 2018 trotz der höheren Materialpreise und der angefallenen Anlaufkosten gegenüber dem Vorjahr nahezu halten. Das bereinigte EBIT belief sich auf 10,6 Mio. EUR (H1 2017: 10,8 Mio. EUR) und die bereinigte EBIT-Marge betrug 14,7% (H1 2017: 15,1%).


Positiver Sondereffekt auf Konzerngewinn

Über die Ende Juni 2018 angekündigten finanziellen Vorteile der neuen Refinanzierung hinaus kann JOST nach vorläufigen Berechnungen in diesem Zusammenhang steuerliche Verlustvorträge der Vergangenheit schneller nutzen als ursprünglich erwartet. Aus diesem Grund werden zusätzliche latente Steuern in Höhe von voraussichtlich 13 bis 15 Mio. EUR aktiviert, welche die Ertragsteuern des Konzerns im 1. Halbjahr 2018 positiv beeinflussen werden. Gegenläufig wirken sich im 1. Halbjahr 2018 einmalige Finanzierungsaufwendungen und Beratungsleistungen in Höhe von insgesamt knapp 3 Mio. EUR aus. Infolgedessen wird das Ergebnis nach Steuern 2018 voraussichtlich 11 bis 13 Mio. EUR höher ausfallen als bisher erwartet. Der steuerliche Effekt ist im Geschäftsjahr 2018 noch nicht cash-wirksam. Jedoch wird er sich über die nächsten Jahre positiv auf die Liquidität des Konzerns auswirken.


Ausblick für das Gesamtjahr 2018 erhöht

Angesichts des erzielten Umsatzes im 1. Halbjahr 2018 und unter Berücksichtigung des voraussichtlichen weiteren Geschäftsverlaufs erwartet JOST nun für 2018 ein mittleres bis hohes einstelliges organisches Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr (bisherige Prognose: mittleres einstelliges organisches Umsatzwachstum). JOST rechnet nach wie vor mit einem Anstieg des bereinigten EBIT gegenüber 2017 im mittleren einstelligen Prozentbereich.


Die vollständigen Zahlen für das 1. Halbjahr 2018 werden im Zwischenbericht H1 2018 am 28. August 2018 veröffentlicht. Die Conference Call für Analysten und Investoren wird ebenfalls am 28. August 2018 (10:00 Uhr CEST) stattfinden.


Kontakt:

JOST Werke AG
Romy Acosta
Senior Manager Investor Relations
T: +49 (0)6102 295-379
romy.acosta@jost-world.com


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