JOST Werke AG: JOST steigert erneut Umsatz und Gewinn im 1. Halbjahr 2018

DGAP-News: JOST Werke AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Zwischenbericht

28.08.2018 / 08:00
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


JOST steigert erneut Umsatz und Gewinn im 1. Halbjahr 2018

- Umsatz H1 2018 steigt auf 381,1 Mio. EUR; organischer Zuwachs von 9,1%

- Bereinigtes EBIT H1 2018 erhöht sich auf 45,0 Mio. EUR (H1 2017: 44,3 Mio. EUR)

- Konzerngewinn H1 2018 wächst auf 34,7 Mio. EUR (H1 2017: -81,9 Mio. EUR)

- JOST erhöht Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2018


Neu-Isenburg, 28. August 2018. Die JOST Werke AG ("JOST"), einer der weltweit führenden Hersteller und Lieferanten von sicherheitsrelevanten Systemen für Zugmaschinen, Auflieger und Anhänger, veröffentlicht heute den Zwischenbericht für das 1. Halbjahr 2018 und bestätigt dabei die am 25. Juli 2018 bekanntgegebenen vorläufigen Ergebnisse.


Starkes organisches Umsatzwachstum

JOST hat die positive Entwicklung vom Jahresanfang im 2. Quartal 2018 fortgesetzt. Bereinigt um Wechselkurseffekte nahm der organische Konzernumsatz um 9,1% zu. Der ausgewiesene Umsatz stieg im 1. Halbjahr 2018 um 5,3% auf 381,1 Mio. EUR (H1 2017: 361,9 Mio. EUR). Hierzu hat vor allem der kräftige Zuwachs in Nordamerika beigetragen, wo JOST im stark wachsenden Truck- und Trailer-Markt noch zusätzliche Marktanteile gewinnen konnte. So stieg der Umsatz in Nordamerika im 1. Halbjahr 2018 währungsbereinigt um 20,6% gegenüber dem Vorjahr und belief sich auf 66,3 Mio. EUR (H1 2017: 61,6 Mio. EUR). Auch in Europa konnte JOST den Markt übertreffen und den Umsatz um 6,2% auf 242,8 Mio. EUR (H1 2017: 228,6 Mio. EUR) erhöhen. In Asien, Pazifik und Afrika (APA) erzielte JOST im 1. Halbjahr 2018 ein organisches Wachstum von 6,6% gegenüber dem Vorjahr und steigerte den Umsatz auf 72,0 Mio. EUR (H1 2017: 71,7 Mio. EUR).

"Die Ergebnisse des 1. Halbjahrs stimmen mich positiv für das Geschäftsjahr 2018", sagte Lars Brorsen, Vorstandsvorsitzender der JOST Werke AG. "Wir verfolgen unsere Globalisierungsstrategie konsequent weiter und stärken unsere Präsenz in neuen Ländern mit zusätzlichen Standorten. Die Trends in Nordamerika, Europa und APA sind positiv. Wir haben das klare Ziel, stärker als unser relevanter Markt zu wachsen, und wollen dabei an das erfolgreiche Geschäftsjahr 2017 anknüpfen und uns auch 2018 weiter steigern."


Hohe Profitabilität trotz Belastungen

Das bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich auf 45,0 Mio. EUR (H1 2017: 44,3 Mio. EUR). Der kräftige Anstieg der Rohstoffpreise, insbesondere bei Stahl in den USA und Asien, sowie temporäre Kapazitätsengpässe in der Lieferkette führten zu variablen Zusatzkosten in den Bereichen Beschaffung und Logistik, die kurzfristig durch Effizienzsteigerungen nur teilweise kompensiert werden konnten.

In Europa konnte JOST die bereinigte EBIT-Marge bei 11,3% stabil halten und das bereinigte EBIT auf 27,4 Mio. EUR (H1 2017: 25,8 Mio. EUR) erhöhen. Das bereinigte EBIT in Nordamerika belief sich auf 5,6 Mio. EUR (H1 2017: 6,6 Mio. EUR) und die EBIT-Marge lag bei 8,4% (H1 2017: 10,8%). Diese Entwicklung ist neben dem starken Anstieg der Stahlpreise auf zusätzliche Kosten für die Einstellung und Training neuer Mitarbeiter im Zuge des gestiegenen Produktionsvolumens sowie auf einen veränderten Kunden-Mix zu Gunsten von Erstausrüstern zurückzuführen. In APA konnte JOST die Effizienz in der nach Wuhan verlagerten Produktionslinie im Laufe des 2. Quartals deutlich steigern, was sich positiv auf die Profitabilität der Region auswirkte. Insgesamt betrug das bereinigte EBIT in APA im 1. Halbjahr 10,6 Mio. EUR (H1 2017: 10,8 Mio. EUR) und die EBIT-Marge lag bei 14,7% (H1 2017: 15,1%).


Finanzposition weiter gestärkt

Das Finanzergebnis verbesserte sich signifikant gegenüber dem Vorjahr und betrug -6,0 Mio. EUR (H1 2017: -141,8 Mio. EUR). Wesentlicher Grund dieser Entwicklung war die im Vorjahr durchgeführte Neubewertung von Gesellschafterdarlehen, die das Finanzergebnis im 1. Halbjahr 2018 nicht mehr belastet hat. Ferner reduzierte JOST zum Ende des 1. Halbjahrs 2018 seine Kreditverbindlichkeiten um 30,2 Mio. EUR und refinanzierte die verbleibenden Darlehen durch die Platzierung eines Schuldscheins in Höhe von 150,0 Mio. EUR. Die deutlich besseren Konditionen des Schuldscheins reduzieren die zukünftigen Zinskosten des Unternehmens weiter, verlängern die Fälligkeitsstruktur und verbessern das Risikoprofil durch den Wegfall der finanziellen Covenants.

"Die günstigen Kredit- und Zinskonditionen des Schuldscheins sind ein Beleg für die Stärke des Geschäftsmodells und den Erfolg unserer eingeschlagenen Strategie. Darüber hinaus haben wir die verfügbare revolvierende Kreditlinie um weitere 70 Mio. EUR auf 150 Mio. EUR erhöht und somit zusätzliche Flexibilität für unser zukünftiges Wachstum geschaffen", sagte Christoph Hobo, Finanzvorstand der JOST Werke AG.

Zum 30. Juni 2018 beliefen sich die liquiden Mittel trotz Tilgung von 30,2 Mio. EUR und der im Mai ausgeschütteten Dividende in Höhe von 7,5 Mio. EUR auf 38,3 Mio. EUR (31. Dez. 2017: 66,3 Mio. EUR). Das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung und bereinigtem EBITDA blieb stabil bei 1,19x (31. Dez. 2017: 1,20x).


Konzerngewinn signifikant gesteigert

Bereinigt um Sondereffekte verbesserte sich das Ergebnis nach Steuern im 1. Halbjahr 2018 um 13,0% auf 28,9 Mio. EUR (H1 2017: 25,5 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie auf 1,94 EUR (H1 2017 pro forma: 1,71 EUR). Neben der guten operativen Performance haben die Verbesserung des Finanzergebnisses und die Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge entscheidend zum Anstieg des Ergebnisses nach Steuern beigetragen.

Insgesamt wuchs der Konzerngewinn im 1. Halbjahr 2018 auf 34,7 Mio. EUR (H1 2017: -81,9 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie auf 2,33 EUR (H1 2017 pro forma: -5,50 EUR).


JOST bestätigt den erhöhten Ausblick für 2018

JOST bestätigt den am 25. Juli 2018 angehobenen Ausblick: Das Unternehmen erwartet für 2018 ein mittleres bis hohes einstelliges organisches Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr (bisherige Prognose: mittleres einstelliges organisches Umsatzwachstum) und rechnet mit einem Anstieg des bereinigten EBIT gegenüber 2017 im mittleren einstelligen Prozentbereich.


Der Zwischenbericht der JOST Werke AG für das 1. Halbjahr 2018 kann unter http://ir.jost-world.com/zwischenberichte abgerufen werden.

 

Kontakt:

JOST Werke AG
Romy Acosta
Senior Manager Investor Relations
T: +49 (0)6102 295-379
romy.acosta@jost-world.com

Über JOST:

JOST ist ein weltweit führender Hersteller und Lieferant von sicherheitsrelevanten Systemen für Zugmaschinen, Auflieger und Anhänger. JOST bietet hochwertige Markenprodukte an, die nach den folgenden drei Systemen unterteilt sind: "Vehicle Interface" (Fokus auf Produkte, die für den Betrieb einer Nutzfahrzeugkombination aus Truck und Trailer benötigt werden wie zum Beispiel Sattelkupplungen und Stützwinden), "Handling Solutions" (umfasst Containertechnologie und hydraulische Zylinderprodukte) sowie "Maneuvering" (Fokus auf Achsen für Sattelzugmaschinen ("Trucks") und Sattelauflieger und Anhänger ("Trailer") sowie Zwangslenkungssysteme). Als der weltweit führende Anbieter von Sattelkupplungen und Stützwinden ist JOST Marktführer im Bereich Vehicle-Interface-Systeme. Die international marktführende Position von JOST wird durch die starken Marken, die langfristigen, durch das globale Vertriebsnetz bedienten Kundenbeziehungen und durch das effiziente, wenig anlagenintensive Geschäftsmodell untermauert. Die Kernmarken von JOST - "JOST", "ROCKINGER", "TRIDEC" und "Edbro" - werden in der Branche aufgrund ihrer Qualität und kontinuierlichen Innovationen sehr geschätzt. Mit Vertriebs- und Fertigungsstätten in 21 Ländern auf fünf Kontinenten hat JOST direkten Zugang zu allen großen Herstellern von Trucks und Trailern sowie zu allen relevanten Endkunden. JOST beschäftigt weltweit derzeit über 2.800 Mitarbeiter und ist seit 20. Juli 2017 an der Frankfurter Börse notiert.



28.08.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de



show this

Zur Listenansicht