Women at JOST

Tina Scherer

Es ist Internationaler Frauentag – der perfekte Tag, um unsere Reihe fortzuführen. Heute stellen wir unsere Kollegin Tina Scherer vor, die als Director Marketing Communications für unsere Marke Quicke arbeitet. Wollt ihr mehr über ihren internationalen Hintergrund erfahren? Dann lest euch unbedingt unser Interview mit Tina durch: 

 

JOST: Bitte beschreiben Sie kurz Ihren beruflichen Werdegang.

Scherer: Nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität München war ich 13 Jahre lang für Siemens Financial Services tätig. Ich habe in drei verschiedenen Ländern gearbeitet: Deutschland, Großbritannien und China. Während meiner Zeit in London, wo ich zusätzlich einen Master in Marketing Management absolvierte, lernte ich mit vielen Herausforderungen in unterschiedlichen Teams, Kulturen und Projekten zu arbeiten.

 

JOST: Wie sind Sie zu JOST gekommen und warum sind Sie in unserem Unternehmen geblieben?

Scherer: Im Jahr 2014 bin ich nach Schweden gezogen und habe angefangen, für das Quicke Team zu arbeiten. Heute bin ich für die weltweiten Marketingaktivitäten von Quicke verantwortlich. Wie zuvor bei Siemens macht das Arbeiten auf internationaler Ebene mit unterschiedlichen Marktanforderungen die Arbeit so interessant.

 

JOST: Was war bisher Ihre größte berufliche Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?

Scherer: Ich glaube meine größte Herausforderung war mein Umzug nach Peking und der Aufbau einer neuen Marketingabteilung. Ich hatte eine „grüne Wiese" vor mir und mir wurde seitens des Managements viel Vertrauen geschenkt. Dennoch war es eine große Herausforderung, in einer anderen Kultur zu arbeiten und etwas von Grund auf aufzubauen. In dieser Zeit habe ich viel gelernt und die verschiedenen Kulturen sind immer noch ein wichtiger Aspekt für mich, wenn man seine Ziele erreichen möchte.

Ich habe etwa 17 meiner 22 Berufsjahre im Ausland verbracht und weiß, dass man den kulturellen Aspekt nicht außer Acht lassen darf, wenn man erfolgreich mit anderen Nationalitäten zusammenarbeiten will. Man sollte seine eigene Persönlichkeit und Kultur nicht opfern, sondern sich mit den verschiedenen Perspektiven der Länder vertraut machen. Von daher fühle ich mich immer noch als Deutsche, aber mit einem internationalen Touch!

 

JOST: Was tun Sie, um sich nach einem Arbeitstag zu entspannen?

Scherer: Da ich einen interessanten Job und eine Familie habe, ist die Zeit für Entspannung unter der Woche etwas begrenzt, aber ich versuche in den schwedischen Bergen Ski zu fahren oder ins Fitnessstudio zu gehen. Manchmal endet es jedoch mit einem guten Vorsatz für den Tag und wird auf den nächsten verschoben.

 

JOST: Welchen Rat würden Sie jungen Frauen geben, um sich in einer Führungsposition in der Landwirtschaftsindustrie durchsetzen zu können?

Scherer: Als ich in Peking arbeitete und meinem deutschen Geschäftsführer einen Projektplan vorstellte, sagte er zu mir: „Auf die Ausführung kommt es an". Das habe ich seitdem im Kopf und ich glaube wirklich, dass wunderbare Pläne nicht viel wert sind, wenn man das Ziel, das man sich vorher gesetzt hat, nicht erreicht. Damals habe ich nur das Endergebnis präsentiert. Dies ist wichtig für eine generelle Arbeitsweise, aber ich denke, dass es auch besonders wichtig ist, wenn man als Frau in einer Führungsposition arbeiten möchte.

Tina Scherer
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